Spirale des Schenkens

Posted August 22, 2008 by geschenkguru
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Es ist ein Teufelskreis, doch der Teufel hat ihn mit so netten Versuchungen ausgestattet, dass wir uns nicht beschweren können. Das Schenken ist ein Akt, bei dem immer zwei Seiten beteiligt sind. Meist findet eine Art Austausch statt: die eine Seite schenkt, die andere erwidert die Geste mit einer Gegengabe. In der Zwischenzeit, in der man auf die passende Gelegenheit zum Gegenschenk wartet, fühlt man sich in der Schuld. „Das wäre doch nicht nötig gewesen“, ist ein Hinweis darauf, dass man mit dieser Tatsache umgehen muss. Das ist auch der Grund, warum es vielen von uns schwerfällt bei Einladungen mit leeren Händen zu erscheinen. Wir möchten den Freunden etwas mitbringen, ein “Mitbringsel” eben, sei es ein Blumenstrauss oder eine Flasche Wein – wem das zu bieder ist, sucht nach einem ausgefallenen Präsent. Wenngleich einige diese Verpflichtung als Teil der Geschenkkultur begrüssen – vielleicht sogar der Kultur im weitesten Sinn – empfinden doch die meisten Menschen diesen Aspekt des Schenkens als unangenehm. Sie befürchten, dass das Schöne am Schenken verloren gehen könnte. Erwartungen erzeugen Druck und im Versuch sich davon frei zu machen, wird manch einer bisweilen zum gnadenlosen Geschenkverweigerer! Auf Zeit versteht sich…

Der Kabarettist Frank Goosen hat hierzu einen ziemlich typischen Dialog inszeniert:

ER: Ich finde, wir sollten uns dieses Jahr nichts schenken.
SIE : O Gott, er hat es gesagt. Du weißt genau, es funktioniert nicht. Das hatten wir uns schon mal vorgenommen und am heiligen Abend hatte ich tatsächlich nichts dabei. Du aber hattest mir ein Buch, ein paar Ohrringe, Seidenstrümpfe und einen sündhaft teuren Füller gekauft. Du warst beleidigt bis Mitte Januar, weil ich nichts für dich hatte.
ER : Das war aber auch instinktlos von dir. Solche Abmachungen trifft man doch nur, um sich nicht daran zu halten. Das ist ein kleines romantisches Spiel. Man sagt, man wolle sich nichts schenken und unter dem Tannenbaum überrascht man den Anderen dann, weil man den Anderen so gerne hat, dass man es tatsächlich nicht übers Herz gebracht hat, sich nichts zu schenken.”

Falls sie über den Dialog lächeln mussten, liegt es vielleicht am Wiedererkennungseffekt. Aber ist es nicht beruhigend? Sogar für “Geschenkverweigerer”? Wer aus dem Teufelskreis des Schenken ausbrechen will, tut es zum Preis seines Herzens, so oder ähnlich wäre zumindest die Moral der Geschichte. Aber sie hat ja keine! Weder Moral noch Pflicht, nur Geschenke: Ein unwiderstehlicher Drang Freude zu bereiten.

Hier den Comedy clip hochladen (kaufen): http://www.musicload.at/single/51079_4/frank-goosen/wir-schenken-uns-nichts/item.html

Sankt Georg, Shirley Tempel

Posted Juli 23, 2008 by geschenkguru
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Als hätte ich gerade einen Flush aufgedeckt! 1-2-3- Oder ist es Einsicht in die Zahlenmystik der Kabbala? Was haben Sankt Georg & Shirley Tempel gemein? Der Heilige Drachentöter und einer der beliebtesten Kinderstars der Depressionsära? (im Zeichen des Drachen geboren). Beide “War Babies”? 2-3-4- Ein Datum vereint sie: der 23.4! Es ist St Georgs Todestag, an welchem die Katalonier zu Ehren ihres Schutzheiligen das Buchfest feiern. Die Unesco hat dieses Datum zum Weltag des Buches ernannt. Und… Es ist der Geburtstag der kleinen Shirley, die bereits im Alter von 6 Jahren einen Oskar erhielt. Zwar konnte sie wunderbar steppen, doch Zeit für Lektüre wird sie kaum gefunden haben. Sie dürfte zu den zahlreichen Kindern gehören, denen als sie klein waren, nie ein Märchen vorgelesen wurde! Zum Shirley Tempel- kurz ‘ST’-Georgs Tag möchten wir deshalb dem bösen Show-Time-Fernseh-Drachen Einhalt gebieten und die Eltern auffordern, ihren Kindern Bücher zu schenken. Nicht nur kaufen… Vorlesen, vorlesen, vorlesen! Zum Beispiel: 3-4-5- “Georg & der Drache“, ein Legendenbuch von Max Bolliger. Es gelingt ihm, in Kindern Sinn für Hilfsbereitschaft und Wärme, für Verstehen und Geduld – kurz: für TOLERANZ zu wecken. Max Bolliger ist einer der bekanntesten und erfolgreichsten Kinderbuchautoren der Schweiz. Was für ein Wurf! St Georg für Kinder… am Welttag des Buches… Und raten sie mal, wann Bolliger Geburstag hat?

(2005: Großer Preis der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendliteratur e.V. Volkach ).

Feiern sie den 23.04. mit ihren Kinder, auch mit den ganz kleinen… Verleihen sie dem Buch etwas festliches, eine Dimension die dem Schulbuch versagt bleibt. http://www.bookparade.ch/kinder-und-jugendprogramm/

Neujahr! Das 2008 Frühlings-reset

Posted März 3, 2008 by geschenkguru
Categories: 1, Geschenkanlässe

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Sie denken, das neue Jahr hat längst begonnen, doch irgendwie stellt es sich nicht ein… Konnten Sie sich an Ihre guten Vorsätze halten? Falls nicht, wagen Sie ruhigen Gewissens einen Neustart! In vielen Kulturen beginnt das neue Jahr im Frühlingsmonat – ob am 1 März wie im alten römischen Kalender, oder zur Tagundnachtgleiche. Man feiert die Rückkehr des Lichts, den Beginn eines neuen Lebensabschnitts und vertreibt die bösen Geister. Auch hierzulande, so im Engadin, werden am Chalandamarz die Geister des Winters ausgetrieben (der stürmische 1. März mag auf ihr Toben zurückgehen).

Falls Ihnen also ein paar böse Geister ins Jahr 2008 gefolgt sind, holen Sie tief Luft, blicken auf das allseits spriessende Grün und besorgen sich einfach einen neuen, persönlichen Kalender. Bei diesem bestimmen Sie den Anfangsmonat. Das ist nur rechtens, denn schliesslich lag auch im westlichen Kalender der Jahresbeginn ursprünglich im März, was unsere Monatsnamen September (septem = sieben), Oktober (octo = acht), November (novem = neun) Dezember (decem = zehn) belegen.

Fassen wir also unser Ziel ins Auge & schenken uns einen Neubeginn. Zur Geisterabwehr – kann nicht schaden – veilleicht einen persönlichen Glücksbringer? oder einfach einen leuchtenden Blumenstrauss.

Mit diesen “Neujahrs” Geschenken machen Sie auch Ihren Freunden Mut!

EntscheidungswürfelKopfhochpillenVoodoo KerzeHantelnTürschilder

(Weitere Starthilfen gibts bei Geschenkidee)

Muttersprache der Liebe

Posted Februar 29, 2008 by geschenkguru
Categories: Geschenkanlässe

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Der Internationale Tag der Muttersprache ist ein von der UNESCO ausgerufener Gedenktag zur „Förderung sprachlicher und kultureller Vielfalt und Mehrsprachigkeit“. Er wird seit dem Jahr 2000 jährlich am 21 Februar begangen & betrachtet Sprache als Schlüssel zum gegenseitigen Verständnis und Respekt.

Zur Feier dieses Tages sollten wir uns auf jeden Fall auch auf einige wortlosen Sprachen besinnen. Gary Chapman hat im Laufe von 20 Jahren Paarberatung entdeckt, dass es fünf Sprachen der Liebe gibt – fünf besondere Arten, wie Menschen ihre Liebe natürlicherweise anderen mitteilen. Diese 5 Sprachen sind: Lob und Anerkennung, Zweisamkeit, Geschenke, Hilfsbereitschaft und Zärtlichkeit. Natürlich sind alle 5 Sprachen in einer Beziehung wichtig – aber – und das ist die spannende These – jeder Mensch hat eine Muttersprache der Liebe! Wenn ich jemanden beschenke, dann beschäftige ich mich gedanklich mit ihm und das Geschenk ist das Symbol meiner Gedanken. So wird Liebe sichtbar. Natürlich muss dieses Geschenk nicht teuer sein, allein die Geste ist bedeutsam. Wenn diese Sprache die Muttersprache Ihrer Partnerin ist, dann sollten Sie sich daran machen, diese Fremdsprache zu lernen. Nachhilfekurs können wir nicht geben, aber auf Geschenkidee.ch haben wir einige Vokabeln für Sie zusammengetragen…